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Lexikon

Wärmepumpen › Planungshilfen und Antworten für den Einbau

Arbeitszahl

Eine Arbeitszahl = 4 bedeutet, dass im Verlauf einer Heizperiode (ein Jahr) aus einer Einheit Antriebsenergie und drei Einheiten kostenloser Umweltenergie vier Einheiten Nutzwärme bereitgestellt werden.

Bivalenter Betrieb

Nutzung von zwei Heizsystemen. Beispielsweise kann bei einer vorhandenen Gasheizung auch eine Wärmepumpe eingesetzt werden, welche die Grundleistung selbständig abdeckt. Nur bei sehr hohem Heizwärmebedarf ( z.B. bei extrem geringen Außentemperaturen) schaltet die Gasheizung zu.

Erdsonde

Tiefenbohrung, meist bis 100 m bei Erdwärmeheizungen.

Erdwärme

Erdwärme ist zu 98 % gespeicherte Sonnenenergie. Die Erdtemperatur hält auch an sehr kalten Wintertagen das nötige Niveau für einen wirtschaftlich optimalen Betrieb.

Kühlen mit der Wärmepumpe

Wärmepumpen können auch zur Klimatisierung eingesetzt werden. Es wird zwischen aktivem und passivem Kühlen unterschieden.

Leistungszahl

Die Leistungszahl ist ein Momentanwert. Das Erreichen einer guten Leistungszahl ist Voraussetzung für eine wirtschaftliche Betriebsweise und demzufolge eine hohe Jahresarbeitszahl.

Wärmebedarf

Bei Wärmepumpenanlagen ist eine genaue Auslegung besonders wichtig. Denn bei zu kleinen Geräten ist eine Nachheizung erforderlich und überdimensionierte Aggregate sind teurer in der Anschaffung und arbeiten mit einem niedrigeren Nutzungsgrad.
Eine ungefähre Ermittlung des Wärmebedarfs ist über die zu beheizende Wohnfläche möglich, dabei wird der spezifische Wärmebedarf ( W/m² ) mit der zu beheizenden Wohnfläche multipliziert.

Wärmequellen

Die Wärmequelle (Luft, Wasser, Erdreich) mit dem höchsten zu erwartenden Temperaturniveau bringt die höchst mögliche Arbeitszahl und damit niedrige Heizkosten.